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Rezension zu «Zur Kirche» von Volter Kilpi
Schon länger ist der Name Volter Kilpi auch unter Literaturliebhabern im deutschsprachigen Raum kein unbekannter mehr. Zuletzt, als Stefan Moster 2021 Kilpis Schärentrilogie mit «Im Saal von Alastalo» den Auftakt gab. Mehrfach preisgekrönt von ihm übersetzt. Nur drei Jahre später folgt nun mit «Zur Kirche» das zweite Epos dieser Reihe; neuerlich gerühmt, gewürdigt und überschüttet mit Ulysses- und Solitär-Vergleichen.
Rezension zu «Eremit des Friedens» von Juhani Aho
Juhani Aho, einer der Wegbereiter des finnischen Realismus, wird noch heute in einem Atemzug zusammen mit Minna Canth oder Aleksis Kivi genannt. Also einer der Großen der finnischen Literaturgeschichte. Indes ist sein Werk «Der Eremit des Friedens» ,1916 erschienen, nur ein dünnes Büchlein.
Rezension zu «Matara» von Matias Riikonen
Ein ungewöhnliches Buch aus Finnland mit aktuellem Bezug — und so vielen Lesarten, wie es Leser gibt.
Kindskopf
Eine Kurzgeschichte über die Maske des Erwachsenseins. Oder ist im Leben doch alles nicht so plastisch gemimt?
Rezension zu «Die Stadt der kleinen Wunder» (Radio Popov) von Anja Portin
Erneut ein in Finnland groß ausgezeichnetes Buch, welches Dank der Übersetzung Stefan Mosters nun auch auf Deutsch vorliegt: 2020 erhielt die finnische Autorin Anja Portin für ihr Werk den Finlandia Junior. Was der renommierte Finlandia-Preis (Finlandia-palkinto) für Belletristik ist, ist bzw. war der Finlandia Junior – heute der Lasten- ja nuortenkirjallisuuden Finlandia – für Kinder- und Jugendbücher.
Rezension zu «Das rote Buch der Abschiede» (Punainen erokirja) von Pirkko Saisio
Sowohl das Vorwort des Buches, als auch der Verlagstext sprechen von einer der großen neuen literarischen Entdeckungen – gar von einer Sensation – aus Finnland. Zwanzig Jahre war der letzte Teil der zwischen 1998 und 2003 veröffentlichten autofiktionalen Trilogie der Autorin Pirkko Saisio nur finnischsprachigen Lesern zugänglich. Eine deutsche Übersetzung dieses dritten Teils durch Elina Kritzokat ändert dies nun. Die Antwort auf die Frage, ob das Werk einer Sensation gleichkommt, steht jedoch noch aus.
Eine Ode auf den Euro – den Museumseuro
Nein. Der Anschein trügt. Dieser kurze Text soll nicht die prekäre Lage von Kultureinrichtungen unter die Lupe nehmen oder auf die Verteilung von Fördermitteln eingehen. Nein. Keine finanzwirtschaftliche Abhandlung. Im Zentrum steht ein kleiner, angenehmer Helfer für den Museums- oder Bibliotheksbesuch; ja, der eigentlich Schüssel zum Erlebnis.
Der Blog
— widmet sich zufälligen Ideen, geschichtlichen Fundstücken – besonders Alt-Verrücktem ab dem 18. Jahrhundert – Reiseberichten oder auch gesellschaftlichen Panoramen. Neben dem Finnischen gilt sein Interesse vor allen Dingen dem Fürstentum Liechtenstein, der Geschichte und allem was nicht ganz dem Mehrheitsgeschmack entspricht. Exotica, Mirabilia — unter welchem Begriff diese Dinge auch immer firmieren mögen.
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